Hoka Clifton 7: Noch leichter, dennoch schön dämpfend und stabilisierend!

Ich hatte den Clifton 5 und den Clifton 6 lange im Einsatz und war großer Fan der Clifton-Reihe.

Auf den Clifton 7 habe ich mich deshalb sehr gefreut und ihn nun über 3 Wochen intensiv testen dürfen.

Hier sind meine Eindrücke in kurzer und kompakter Form.

Interessant ist, dass die Kollegen von Runnersworld ihn als ähnlichen Laufschuh zum Asics Novablast einordnen, dies sehe ich allerdings anders. Der Novablast wirkt deutlich instabiler, wenn auch weicher und „puddingähnlicher“ als der Clifton 7.

Die Kerneigenschaften des Hoka One One Clifton 7

  • Passform: Er bietet im Vergleich zum Vorgänger etwas mehr Platz in der Breite bzw. ein anpassungsfähigeres und dünneres Obermaterial. Hier also ein Vorteil für etwas breitere Füße!
  • Haupteinsatzbereich: Lange, entspannte Dauerläufe, weich dämpfender Allrounder für das tägliche Lauftraining, dank breiter Sohle mit natürlicher Stabilität, die deutlich besser durchkommt als in vielen Konkurrenz-Modellen
  • Zielgruppe: Anfänger, entspannte Läufer, auch Athleten, die einen entspannten und hochwertigen Laufschuh für eigene Regenerationszwecke kaufen möchten
  • Preis: Hoka verbaut wieder 1A-Materialien und schafft es das Gewicht zu reduzieren. Nun lediglich 250 Gramm. Für einen weich dämpfenden Neutralschuh, Respekt! Preislich finde ich alles bis 140 Euro fair.

Meine Erfahrung mit dem Clifton 7 und Besonderheiten

Wie auch schon die Vorgänger, überzeugt der Clifton 7 vor allem auf Asphalt und in Parks. Hier greift die Sohle am besten und hier funktioniert die Dämpfung wunderbar.

Auf dem Laufband finde ich den Clifton 7 weiterhin etwas zu klobig, wenn auch er sich immer weiter zum „laufbandfähigen“ Laufschuh mausert.

Die Zielgruppe des Schuhs ist auch dieses Jahr klar: Er lässt sich als Allrounder nutzen. Du kannst in ihm problemlos entspannte Dauerläufe jenseits der 10-Km-Marke angehen und ihn sogar als Walkingschuh nutzen.

Gefühlt sitzt der Fuß etwas niedriger als in den Vorgängern. Auch wirkt das Obermaterial dieses Jahr dünner und geschmeidiger.

Ich denke, dass die Gewichtsreduktion hauptsächlich durch das überarbeitete Obermaterial zustande kommt.

Lohnt sich der Kauf oder doch eher ein anderer Laufschuh ?

Eins ist auch dieses Jahr beim Clifton 7 klar: Es ist ein absolut hochwertiger Laufschuh, der erfolgreich verbessert wurde. An der Stelle also einen dickes Lob an Hoka One One.

Ich weiß nicht wie häufig ich schon Laufschuhe getestet habe, die in der Neuauflage schlechter ausfielen, als in der Vorgängerversion…

Empfehlen möchte ich den Schuh in erster Linie entspannten Läufern, älteren Menschen, die gelenkeschonend laufen und gehen möchten und natürlich allen anderen Läufern, die sich einen hochwertigen Allrounder ins Haus holen wollen.

Als Fazit also: Ja, von mir gibt es eine ganz klare Kaufempfehlung. Besonders geht diese natürlich an die erwähnten Zielgruppen raus.

Wirklich leichte und schnelle Läufer finden im Clifton 7 eher einen Regenerationsschuh. Für hohes Tempo und Bestleistungen ist das nicht die erste Wahl. Da empfehle ich eher meine Liste der getesteten und empfohlenen Lightweight-Trainer.

Zur Größe des Clifton 7: Er fällt wie gewohnt etwas kleiner aus. Nimm hier ruhig eine halbe bis ganze Nummer größer als Du dies bei deinen Freizeitschuhen tust.

Zum Preis: Ich hinterlasse im Folgenden ein Angebot des Clifton 7 in der Herren- und der Damenversion. Ich empfehle die aktuelle Größe auszuwählen und so den aktuellen Preis zu prüfen. Ich finde durch diese Auswahl oftmals günstigere Angebote, da gewisse Größen plötzlich für den Bruchteil des angezeigten Preises angeboten werden!

Vergleichbare Laufschuhe aus meinen Tests (für die neugierigen Leser)

Veröffentlicht am
Kategorisiert in Schuhtests

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.