Brooks Adrenaline GTS 19

Der Brooks Adrenaline GTS 19 im Test und Vergleich – Meine bisherige Erfahrung mit dem Brooks-Bestseller

Meiner Meinung nach erreicht der Adrenaline GTS 19 dieses Jahr seinen Zenit in Sachen “Design” und “Aussehen”. Ich habe mich sehr auf diesen Test gefreut, da ich bereits den Vorgänger gelaufen bin und von den zahlreichen Neuerungen im neuen Modell gelesen und gehört habe.

In diesem Beitrag gehe ich auf die neue Stütze ein, das Laufgefühl im Brooks Adrenaline GTS und was es sonst noch für Veränderungen gab.

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Der erste Eindruck – Welche Veränderungen treten im Vergleich zum Vorgänger auf ?

Zum Aussehen habe ich meine Meinung schon geäußert: Er sieht dieses Jahr einfach nochmals dynamischer und flexibler aus. Die Zwischensohle wurde verfeinert und hat nun statt dem “typischen” DNA BioMoGo auch noch die etwas weichere DNA-Loft-Dämpfung im Rückfußbereich erhalten. Wie sich diese auf´s Laufgefühl auswirkt, dazu dann gleich mehr.

Die DNA-Loft-Dämpfung sieht aber neben ihrer Funktion eben auch ziemlich cool aus und verleiht dem Schuh selbst im Zwischensohlenbereich ein wenig mehr “Pepp”. Gefällt mir sehr!

Was die Ferse angeht, so ist diese wie auch im Brooks Adrenaline GTs 18, dem Vorgänger, sehr schön stabil gehalten und nach innen hin angenehm gepolstert. Ich finde den Fersenbereich im Adrenaline sehr gelungen. Die Füße erhalten die zusätzliche Stabilität durch die extrem stabil designte Fersenkappe und fühlen sich durch die dicke Polsterung angenehm im Schuh gehalten.

Die Guide-Rails sind nun auf der Innen- und Außenseite des Adrenaline GTS 19 vorzufinden. Auch die Dämpfung wurde im Vergleich zum Vorgänger verändert.

Generell betone ich immer wieder wie wichtig mir die Fersenkappen der unterschiedlichen Laufschuhen sind. Hier unterscheidet sich häufig die “Spreu vom Weizen”. Wirkt die Fersenkappe einfach nur “lasch”, bekommt der Fuß schon im Fersenbereich nicht genügend Stabilität. Die Verletzungsgefahr steigt, das Tragegefühl leidet… Und wir sprechen hier von einem “Pronationsschuh”, hier ist eine unterstützende oder zumindest “gut sitzende Fersenkappe” eben nochmal wichtiger als im “neutralen” Schuhwerk.

Kommen wir zum Außenmaterial. Dieses besteht weiterhin aus einem technischen Mix-Mesh-Material. Es wirkt relativ flexibel aber gibt dem Fußrücken auch ein wenig was an “Festigkeit” mit. Diese hat mir im neuen Brooks Levitate 2 beispielsweise komplett gefehlt… Leider.

Die Overlays am Obermaterial wurden minimiert und umstrukturiert. Dadurch entsteht auch das “coole” und “dynamische” Design. Ob mir das gefällt… brauche ich, glaube ich, nicht wirklich beantworten… Man ließt es “dezent” heraus.

Nun aber genug der “kleinen” Veränderungen… Das wohl wichtigste Element im Adrenaline GTS wurde in der 19. Version massiv überarbeitet… Und zwar die Stütze.

Anders als im Vorgänger, bei dem Brooks noch verschiedene Materialien mit unterschiedlichen “Shore-Härten” einsetzte um so dem Fuß mehr Stabilität zu bieten, bringt Brooks beim Adrenaline 19 nun die “Guide Rails” in´s Spiel. Ich persönlich denke, das ist erst der Anfang. Bin jedoch sehr gespannt wie dieser Mechanismus bei der großen Fanbase des Adrenaline GTS ankommt.

Die Guide-Rails sind ein ziemlich cooles Konzept bei dem die Stützen nun in der Zwischensohle so verbaut sind, dass sie noch weniger eingreifen als wir es von den Vorgängern kennen. Der Vorteil ist dabei aber, dass sie wesentlich flexibler und verlässlicher greifen, WENN man sie dann braucht!

Um das verständlicher auszudrücken: Sollte der Fuß beim Laufen nach innen abknicken, greifen die “ausgleichenden” Guide-Rails in der Zwischensohle und positionieren ihn quasi automatisch und sehr dezent in ein natürlicheres und “gesünderes” Pronationsverhalten. Der Fuß wird viel dezenter geführt und so wieder in ein gesundes und aufrechtes Abrollverhalten geführt. Ich persönlich bin großer Fan der Guide-Rails, dazu gleich im “Lauftest” aber mehr.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Guide Rails eben auch besser für “Supinierer” arbeiten, also diejenigen, die nach außen statt nach innen hin abknicken. Der Adrenaline Gts 19 hat alleine schon durch die Guide Rails einiges an Flexibilität dazugewonnen. Das gefällt mir persönlich sehr. Doch auch auf diesen Punkt gehe ich im Folgenden etwas näher ein.

Meine Lauferfahrung im Brooks Adrenaline GTS 19

Ich habe den Adrenaline 19 in der Schuhgröße 43 getestet und er saß gut. Er fällt also ziemlich genau so aus, wie die Schuhgröße es aussagt (Asics macht hier ja gerne mal ein “Spielchen” draus…).

Insgesamt läuft sich der Adrenaline GTS 19 etwas weicher als der Vorgänger. Ich habe keine Überpronation, spüre die verschiedenen Stützen in den Laufschuhen, die ich teste, oftmals nach der 10-Kilometer-Marke, nämlich dann, wenn die Füße langsam müde werden.

Beim GTS 19 wirken die Guide Rails ziemlich interessant. Es ist in der Tat wesentlich dezenter als man es vom Vorgänger oder anderen “Pronationsschuhen” kennt. Man wird eigentlich ziemlich unbemerkt beeinflusst und bekommt dabei zusätzliche Stabilität mit auf den Weg.

Die Außensohle wirkt griffig – Das Laufgefühl insgesamt fällt in der 19. Auflage etwas weicher aus als beim Vorgänger

Die DNA-Loft Dämpfung sorgt in diesem Jahr dafür, dass der Auftritt nun etwas weicher von statten geht. Der Fußaufprall ist nicht mehr so fest und “stabil” wie im Vorgänger. Es sind zwar nur Nuancen, doch hat man den Adrenaline 18 getragen, wird der Umstieg eine kleine “Überraschung” mit sich bringen.

Insgesamt fühlt sich der Rückfußlauf richtig angenehm an. Auf dem härtesten aller Untergründe, dem Asphalt, sorgt die minimal weichere Dämpfung für ein ziemlich “wolkiges” Laufgefühl und auch das “abfedern” macht richtig Laune!

Zum Grip brauch ich in dieser Version, denke ich, nicht viel sagen. Der Schuh sitzt (wie immer eigentlich) rutschfest am Boden, wobei ich den GTS 19 auf nassem Untergrund nicht getestet habe.

Ziemlich cool finde auch, dass der Adrenaline 19 einen auch ein wenig zum Vorfußlauf einlädt und dieser sich ebenfalls angenehm weich und gut federnd anfühlt. Die 12 Millimeter Sprengung sorgt eben wieder für die “gekippte” Fußstellung und lässt meine Füße beim Laufen oftmals automatisch immer mal wieder in den “Vorfußlaufstil” wechseln.

Wie immer lässt sich für individuelle Einlegesohlen, die “Cushion”-Sohle im Adrenaline 19 entfernen, sodass man hier auch ruhig seine eigene Einlegesohle verwenden kann.

Mein Fazit zum Brooks Adrenaline GTS 19 – Wer sollte sich den “Pronations-Laufschuh” kaufen ?

Ich bin dieses Jahr wirklich sehr fasziniert vom Adrenaline-Jogger. Einer meiner Favoriten zum Ende des Jahres 2018!

Ich denke, dass hier viele verschiedene Zielgruppen mit glücklich werden können. Primär empfehle ich den Brooks Adrenaline GTS 19 an eigentlich alle Gewichtsklassen (ja, auch schwere Läufer!) und natürlich an Menschen mit einer Überpronation.

Jedoch würde ich “neutrale” Läufer gar nicht unbedingt ausschließen. Die Guide Rails wirken dezent und sowieso eine sehr interessante Option für den Adrenaline-Laufschuh. Ich bin gespannt wie es da in den nächsten Jahren weitergeht!

Für schnelle Läufe gibt es definitiv leichtere und direkte Laufschuhe, doch wer gerne “Komfort” bevorzugt und ein sehr angenehmes, weiches Laufgefühl haben möchte, der sollte den Adrenaline GTS 19 definitiv testen!

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