Die 3 besten Laufschuhe auf Sand – Laufschuhe für den Strand müssen einiges mit sich bringen!

Wer gerne im Urlaub joggen geht oder das Glück hat, an seinem zuhause einen Strand bzw. sandigen Untergrund vorzufinden und dort laufen gehen möchte, der muss in Sachen “Laufschuhe” einiges beachten.

Da der Sandboden, anders als Asphalt– oder Waldböden, nahezu nicht nachgibt, stellt er für unsere Füße eine besondere Herausforderung dar.

Mit den richtigen Laufschuhen können wir entgegen wirken und nebenbei das Laufgefühl enorm steigern!

In diesem Artikel stelle ich dir meine 3 Lieblingslaufschuhe auf Sand bzw. auf Strandboden vor.


Barfußlaufen auf Sand oder doch eher mit Laufschuhen ?

Auf dem Sandboden laufen stellt für viele ein reines Urlaubsvergnügen dar. Nur die wenigsten Deutschen können den Strandlauf zu ihren LIeblingsaktivitäten in der Heimat zählen.

Aus diesem Grund ist es umso wichtiger zu wissen, ob man beim Laufen im Sand überhaupt Laufschuhe braucht oder ob man sich diese getrost sparen kann.

Wie der Titel dieses Artikels verrät, stelle ich dir zum Ende meine 3 Favoriten unter den Laufschuhen für weichen Untergrund vor. Dennoch heißt das nicht, dass man auf Sandböden unbedingt immer Laufschuhe tragen muss.

Weshalb ich persönlich in 4 von 5 Trainingseinheiten doch zu Laufschuhen greifen würde, erfährst Du im Folgenden.


Die Vorteile guter Laufschuhe beim Joggen im Sand bzw. am Strand

Die Eigenschaften des extrem weichen Untergrund, den der Sandboden nun mal darstellt, bringt unseren Körper und vor allem den Unterkörper in ganz neue Belastungsebenen.

Anders als beim harten Untergrund absorbiert der Sandboden die Aufprallenergie der Füße und “frisst” somit nahezu die gesamte Kraft des Aufpralls. Das Resultat ist ein viel direkterer Fußabdruck. Die Beine bzw. die Füße müssen viel mehr Energie aufwenden um sich vom Untergrund wieder abzurollen und abzustoßen und so kommt es, dass eine Laufeinheit auf Sand viel anstrengender erscheint als auf harten Untergrund.

Neben dem “Energie-schluckenden” Boden kommt eine verstärkte Belastung auf die Bänder und Sehnen auf. Der Gesamte Körper muss den Aufprall auf unebenen, weichen Boden abfangen und ausgleichen. Würde er dies nicht tun wäre das Umknicken am Strand nahezu an der Tagesordnung.

Neben dieser verstärkten Belastung für den gesamten Körper kommt nun ein Aspekt dazu, der mich hauptsächlich zum Tragen guter Laufschuhe bewegt. Da sandiger Boden oftmals voller Überraschungen steckt und Glasscherben, Muscheln und Steine keine Seltenheit darstellen kann ein guter “Strand-Laufschuh” für verlässliche Abhilfe sorgen!

Die Fußsohle wird also zusätzlich geschützt, die Aufprallkräfte können mithilfe einer guten Sohle eben minimiert werden und auch das Einknicken bzw. Umknicken kann durch gute und angepasste Laufschuhe stark reduziert werden.

Wieso ich nur in 4 von 5 Trainingseinheiten einen Laufschuh tragen würde? Auch die Füße brauchen ab und zu das Gefühl des natürlichen Sandes und die maximale Belastung beim Training. Wie bereits häufiger erwähnt bin ich ein Verfechter der Unregelmäßigkeiten im Training. Ich variiere gerne meine Laufschuhe und den Laufstil um den Körper somit immer wieder neu zu fordern.


Generelle Tipps zum Strandlaufen bzw. zum Joggen auf Sand

Wer sich im Urlaub gerne einer Jogging-Einheit unterziehen möchte, der sollte besonders auf die Temperaturen achten. Ich empfehle die morgendlichen Stunden, da man so zumindest nicht zu den “Peak-Sonnen-Zeiten” laufen wird. Dies entlastet den Körper und sorgt wortwörtlich für einen kühleren Kopf.

Neben der richtigen Tageszeit ist auch die Vorbereitung auf die Laufeinheit wichtig. Anders als bei härteren Untergründen ist der Körper an Strandläufe nicht gewöhnt.

Dementsprechend muss auch die Vorbereitung ausfallen! Die Dehnung vor dem Strandlauf ist extrem wichtig und darf nicht vernachlässigt werden.

Wie bereits erwähnt wird der gesamte Bewegungsapparat massiv belastet, die Bänder und Sehnen müssen stets arbeiten und die Aufprallkräfte werden vom Sand nahezu “verschluckt” – Die richtige Dehnung ist vor dem Joggen auf Sand deshalb entscheidend!

Auch der Start des Laufens sollte ruhig angegangen werden. Temposteigerungen und eingebaute Intervalle sollten nach mindestens 5 Minuten folgen. Bis dahin sollte sich der Körper an den weichen Untergrund und die vielen Unebenenheiten gewöhnen.

Gib dem Körper Zeit und er wird dich nicht enttäuschen ist hier das Motto!

Auch die generelle Steigerung des Laufzeiten muss bedacht werden. Das bedeutet, dass du am ersten Tag mit einer kurzen Einheit von maximal 10-15 Minuten starten solltest. Gib dem Körper und deinen Beinen danach Zeit um sich zu entspannen und zu regenerieren. Wenn Du im Urlaub bist, dann sollte die Regeneration kein Problem darstellen.

Steigere dich von Einheit zu Einheit langsam und baue neue Herausforderungen bzw, längere Laufeinheiten auf Sand ein. Jedoch nur langsam und sich stetig aufbauend…

Verletzungen sind auf Sand leider keine Seltenheit. Viele Läufer unterschätzen den weichen Untergrund die veränderte die Dynamik, die beim Laufen entsteht. Mache nicht den Fehler und fordere deinen Körper zu schnell… Gehe es langsam an und der Körper wird es dir danken!


Die 3 besten Laufschuhe am Strand und auf weichem Sandboden

 Natural Running Schuhe und Zehenschuhe sind hier das Maß aller Dinge!

Die folgenden 3 Laufschuhe habe ich bewusst so gewählt, dass für jeden Geschmack ein Schuh in Frage kommt. Ob Zehenschuhe, Natural Running Schuhe von Nike oder die “Barfußschuhe” bzw. Natural Running Schuhe von Asics mit sehr dünner Sohle.

Alle 3 Laufschuhe haben ihre Vor- und Nachteile und eignen sich hervorragend für Strandläufe.

Wer das absolute Freiheitgefühl liebt, der greift zu den Zehenschuhe. Diese sorgen mit ihrer Vibram-Sohle für Sicherheit in der Sohle und Verletzungsfreiheit beim Laufen. Sie dämpfen den Fußauftritt nahezu gar nicht und liegen extrem eng am Fuß an.

Die Nike Schuhe eignen sich besonders als leichte Laufschuhe, die man auch freizeitlich tragen kann. Sie sehen gut aus, haben ein hervorragendes Tragegefühl und lassen sich auch außerhalb des Trainingseinheiten gemütlich nutzen.

Die Natural Running Schuhe von Asics stellen ein Laufschuhpaar dar, welches sich im Mittelfeld zwischen den Zehenschuhen und den Laufschuhen von Nike befinden.

Ich empfehle einen Blick auf alle 3 Laufschuhe zu werfen und sich für seinen persönlichen Favoriten zu entscheiden.


Die Zehenschuhe von Vibram – Freiheitsgefühl und Sicherheit beim Strandlauf

Five Finger Zehenschuhe für Vorfußläufer

 

Wer schon einmal in Zehenschuhen gelaufen ist, der kennt das zunächst sehr ungewöhnliche Gefühl. Man gewöhnt sich schnell dran, doch der Beginn ist mehr als “gewöhnungsbedürftig”.

In diesem Schuhen bekommt jeder Zeh seine eigene kleine Kammer und so bekommt man bei diesen extrem leichten Laufschuhen das Gefühl, man trage etwas dickere und sehr robuste Socken.

Der Clue an Zehenschuhen ist die hervorragende Sohle und das damit verbundene Auftrittsgefühl. Kein Laufschuh kann das “naturale” Laufgefühl so gut zustande bringen wie ein Zehenschuh.

Beim Urlaubs-Jogging am Strand kann der Zehenschuh dafür sorgen, dass die Füße keine Verletzungen erleiden. Die Vibram-Sohle ist bekannt für ihre Hochwertigkeit – Sie lässt wirklich nichts durch!

Gleichzeitig hat man in den Zehenschuhen ein sehr natürlich Laufgefühl und kann den Sandlauf somit umso mehr genießen.

Ich empfehle bei den Vibram Zehenschuhen einen Blick auf weitere Kundenerfahrungen zu werfen und zu schauen, ob man die Vibrams im nächsten Urlaub als Laufschuhe testen möchte.

Zusätzlich möchte ich darauf hinweisen, dass die Zehenschuhe auch auf Waldböden oder sogar beim Krafttraining getragen werden können. Dies ist längst keine Seltenheit, jedoch muss man bei härteren Untergründen sehr vorsichtig beginnen und die Laufeinheiten nur langsam steigern. Die Belastung ist sehr viel stärker als in neutralen Laufschuhen.


Der Nike Flex RN

Der Nike Flex Rn als Natural Running Schuh

 

Der Nike Flex RN ist einer der ansehnlichsten Laufschuhe, die ich kenne. Sehr leicht und mit sehr dünner Sohle ausgestattet.

Durch das typische Nike-Design kann man die “Flex-Runner”-Laufschuhe auch als Freizeitschuhe tragen. Sehe ich mittlerweile sogar immer häufiger!

Das Laufgefühl am Strand wird in diesem Laufschuhen natürlich nicht dem der Zehenschuhe nahekommen, doch wer gerne in “neutralen” Laufschuhen laufen mag, der findet in den Nike Flex die idealen “Laufpartner” für sich.

Der Fuß ist geschützt, die Schuhe sind leicht und die Sohle ist dünn. Hiermit hast du ein sehr ansehnliches Paar Laufschuhe, welcher für Sicherheit sorgt und nebenbei auch im Alltag getragen werden kann.

Der Preis und die Farbauswahl der Nikes ist ein weiteres Highlight. Sie kosten durchschnittlich 60 Euro und auf Amazon finden wir über 15 farbliche Designs.

Hier empfehle ich einen Blick auf die Auswahl zu werfen. Mit Sicherheit ist auch etwas für dich dabei!


Die Asics DFA 33

 

Von den Asics Laufschuhen habe ich bereits einige Male berichtet. Ein sehr leichter Laufschuh mit niedriger Fersenkappe. Die Sohle ist gerade einmal 4 Millimeter dick. Somit bekommt man das “Natural-Running-Gefühl” ebenfalls sehr gut hin.

Meines Wissens nach haben wir hier die dünnste Asics-Sohle, die es auf dem Markt derzeit gibt.

Wie immer hinterlasse ich dir sowohl die Damen- als auch die Herrenversion zum Bestpreis. Über einen Klick gelangst Du direkt zu Amazon und kannst dir die Asics genauer anschauen.


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