Die 3 besten Lightweight Trainer 2018 – Leichte Laufschuhe im Test Vergleich

Wer beim Laufen gerne Einheiten absolviert in denen er über seinem “normalen” Tempo läuft, der findet in leichten Laufschuhen, sogenannten Lightweight-Schuhen bzw. Lightweight-Trainern, das ideale Schuhwerk.

Diese speziell angepassten Laufschuhen haben sich gewichtstechnisch im absoluten Minimum angesiedelt und fühlen sich beim Laufen teilweise so an, als wären sie gar nicht da – Nur der Fußauftritt beim Bodenkontakt, der durch die Sohle geschützt (und gedämpft) wird, erinnert daran, dass man wohl doch nicht ganz barfuß läuft.

In diesem Artikel verrate ich dir meine 3 persönlichen Favoriten unter den Lightweight-Laufschuhen – Diese 3 sind nicht nur besonders leicht, sie dämpfen den Fußauftritt trotz Minimalgewicht und verfügen über weitere interessante Features. Auch das Preis-Leistungsverhältnis spielt in meinem kleinen Test-Vergleich eine Rolle.

Wenn Du direkt zu meiner persönlichen Bestenliste gelangen möchtest, empfehle ich dir direkt auf den Button zu klicken.

 

 


Lightweight Laufschuhe im Test und Vergleich 2018 – Worauf kommt es an ?

Wie schaffen Hersteller es ihre Laufschuhe gewichtstechnisch so stark zu reduzieren, dass trotz minimalem Gewicht große Qualität im 

Schuh verbleibt ? Können solche Laufschuhe überhaupt federn und verlässlich dämpfen ?Wie ist die Sohle gestaltet ?

Das sind alles Fragen, die ich mir damals vor dem Kauf meiner ersten besonders “leichten” Laufschuhe gestellt habe. Ich war verwöhnt von den gut dämpfenden Asics Gel-Kayanos und dem Downshifter von Nike und wollte dennoch etwas neues testen.

Damals habe ich mir die Asics DS-Trainer 22 gekauft. Heute gibt es bereits den DS-Trainer 23 auf dem Markt, doch schon der 22er hat mir sehr gut gefallen.

Während ich also gewohnt war in sehr gut gedämpften Laufschuhen zu laufen, haben mir die DS-Lightweightschuhe von Asics etwas 

Das Hinweis Zeichen

neues aufgezeigt – Die Dämpfung war nach wie vor vorhanden, doch das gesamte Laufgefühl war verändert.

Mit einem Gewicht von ca. 300 Gramm in der Herrenversion des Gel-DS Trainer 22 lief es sich tatsächlich viel leichter als in den Kayanos beispielsweise. Die Lightweight-Trainer führen die Füße viel weniger und verleiten dazu im Mittelfuß- oder sogar dem Vorderfußlaufstil zu laufen.

Da der Vorderfuß-Laustil den natürlichsten Laufstil des Menschen darstellt und auch die Sprinter nur in diesem Laufstil laufen, ist es logisch, dass dies eins der Merkmale guter Lightweight-Laufschuhe ist. Wie läuft es sich also in leichten Laufschuhen mit denen Du vorhast mit dem Vorderfuß aufzutreten ? Wie ist die Dämpfung im Vorfußbereich ? Wie hoch ist die Sprengung ? Wie angenehm ist das gesamte Auftrittsgefühl und wie verhält sich der Schuh, wenn Du doch den Fersenlaufstil wählst ?

Viele Fragen auf die ich in den einzelnen Laufschuh-Empfehlungen eingehen werde.


Leichte Laufschuhe, Lightweight-Schuhe oder Wettkampfschuhe – Die Unterschiede

Eine häufig auftretende Frage – Was ist denn der Unterschied zwischen meinen leichten Wettkampf-Laufschuhen und den Lightweight-Trainern, in denen viele Läufer gerne trainieren?

In der Tat gibt es selbst hier einen inoffiziellen Unterschied im Gewicht – So vergibt man den leichten Laufschuhen ihr Attribut “leicht”, wenn sie mit einem Gewicht bis 300 Gramm auskommen.

Wettkampfschuhe hingegen wiegen maximal 230 Gramm und können sogar in die Marke “unter 100 Gramm” vorstoßen!

Auch die Dämpfungselemente unterscheiden sich zwischen leichten Laufschuhen und denen der Wettkampf-Laufschuhe.

Während die Wettkampfschuhe absolut minimiert daher kommen und bei einem Gewicht von maximal 200 Gramm kaum Spielraum für Dämpfung und Stabilisation bieten, können leichte Trainingsschuhe nach wie vor ein gewisses Maß an Dämpfung mit sich bringen. Oftmals ist diese verteilt auf den Rückfußbereich und den vorderen Teil der Mittelsohle – Den Vorfußbereich.

Auch das Offset, zu deutsch “die Sprengung”, also der Höhenunterschied zwischen dem Vorderfuß und dem Fersenbereich des Schuhs, ist bei Wettkampfschuhen auf Höhen zwischen 0-4 Millimeter reduziert. Währenddessen können leichte Laufschuhe immer noch eine Sprengung von bis 12mm besitzen.

In Wettkampflaufschuhen sollten also tatsächlich nur wichtige Wettkämpfe auf kurz- und mittellangen Strecken absolviert werden – Die muskuläre Belastung, sowie die ganzkörperliche (Gelenke, Bänder, Knochen) Belastung dürfen nicht unterschätzt werden. In deinen “normalen” Laufschuhen und auch den “besonders leichten” Laufschuhen kannst und wirst Du immer mehr Kilometer absolvieren als in den Wettkampfschuhen.

 

Die besten Lightweight Trainer 2017 / 2018 – Wie häufig sollte ich Lightweight-Schuhe nutzen ?

Im Lightweight-Bereich finden wir sehr viele interessante Laufschuhe von zahlreichen Anbietern. Nike, Puma, Adidas, Asics, New Balance, Saucony, Brooks und Mizuno – Sie alle bieten ihren Kunden auch Laufschuhe, die besonders leicht sind und interessante Features für das schnelle Laufen beinhalten. Neben reduzierten Dämpfungselementen und einer geringen Sprengung, experimentieren die Anbieter auch gerne am Obermaterial.

Oftmals wird hier atmungsaktives Mesh gewählt, wodurch die Füße auch bei Hitze und hohem Tempo genug Sauerstoff bekommen sollen.

Doch eine Frage stellt sich nach wie vor – Wie häufig sollte man in Lightweight Schuhen überhaupt trainieren ? Gibt es da Besonderheiten zu beachten ?

Da ich keine offiziellen Richtlinien kenne, spreche ich nun mal aus meiner Perspektive und gebe meine Erfahrung wider.
Ich habe mein Training bereits vor Jahren mit dem Asics Gel-DS Trainer 22 um ein leichtes Laufschuhpaar erweitert und somit auch neue Würze in´s Spiel gebracht.

Leichte Laufschuhe fühlen sich beim Laufen anders an als gut gedämpfte Neutrallaufschuhe

Das Lauftraining in leichten Laufschuhen „läuft“ anders ab als in gut gedämpften Neutrallaufschuhen

Ich war zu Beginn sehr vorsichtig, da ich von einem guten Freund vorgewarnt wurde, der mir sagte, dass das Lauftraining sich in besonders leichten Laufschuhen anders anfühlt. Dabei meinte er, wie ich später verstand, bei weitem mehr als nur den Fußauftritt beim Bodenkontakt.

Nach einer gewissen Zeit, während einer Trainingseinheit, habe ich nämlich gemerkt, dass vor allem beim Eintritt der Müdigkeit und somit der nicht mehr zu 100% verlässlich arbeitenden Muskulatur auch Schmerzen auftreten können. Anders als in Neutrallaufschuhen mit guter Dämpfung macht sich die reduzierte Dämpfung in leichten Laufschuhen nämlich genau dann bemerkbar. Plötzlich spürst du jeden Aufprall deiner Füße wesentlich stärker und auch das “Einknicken-nach-innen” bei Überpronierern kann eintreten.

Aus diesem Grund empfehle ich vor allem zu Beginn nur sehr gemächlich zu starten und sein normales Laufpensum weiterhin aufrecht zu halten. Dabei kannst Du 10-20% deiner gelaufenen Wochenkilometer in leichteren Laufschuhen absolvieren. Zu Beginn tendiere ich sogar eher zur 10%-Marke.

Das langsame Heranführen des eigenen Körpers und des Bewegungsapparates ist in den meisten Fällen die beste Entscheidung, die du treffen kannst – Dies habe ich auch beim Testen meiner ersten Zehenschuhe und Natural Running Barfußschuhe bemerkt.


Mein persönlicher Test-Vergleich guter Lightweight-Laufschuhe 2018

In diesem Vergleich stelle ich besonders leichte Laufschuhe vor, die über herausragende Qualitäten verfügen und zudem ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis besitzen.

Auf Platz 1 und 2 findest Du zwei Laufschuhe, die ich selbst testen und tragen durfte. Sie haben mich vor allem durch das Laufgefühl und die Hochwertigkeit ihrer Materialien überzeugt, doch dazu gleich mehr.

Um die Liste zu vervollständigen präsentiere ich zudem ein weiteres sehr interessantes Lightweight-Laufschuhpaar, welches vor allem in den Staaten sehr beliebt ist. Auch in Deutschland habe ich bereits viele Läufer mit diesen Schuhen gesehen, jedoch habe ich sie noch nicht selbst getestet.

Ich wünsche viel Spaß mit meiner persönlichen Bestenliste guter Lightweight-Laufschuhe.


Asics Gel-DS Trainer 22/23 – Getestet und Überzeugt

Die Asics DS Trainer sind die leichtesten Laufschuhe von Asics und zudem sehr günstig

 

Mit knapp 290 Gramm wiegt der Asics Gel-DS Trainer 22 wirklich nicht viel und als ich sie das erste Mal in der Hand gehalten habe, war ich fast ein wenig verwirrt.

Kannte ich vorher nur die Gel-Kayanos und andere Neutrallaufschuhe mit “normalem” Gewicht, so waren diese Laufschuhe schon vor dem ersten Mal tragen sehr besonders.

Das minimalistische Gewicht und die hochwertige Verarbeitung der Schuhe haben es mir letztlich angetan. Beim Laufen fühlen sie sich wirklich leicht und dennoch leicht federnd bzw. dämpfend an.

Sie sollten meiner Meinung nach nur auf festem Untergrund wie Asphalt oder der Tartanbahn getragen werden – Für unebene Untergründe sind sie nicht unbedingt zu empfehlen.

Schon beim DS 22 wird man leicht zum Vorderfußlaufstil verleitet – Durch das geringe Gewicht und das so genannte “Super-SOLYTE-Material” in der Zwischensohle haben wir auch im Vorfußbereich eine gewisse Dämpfung beim Auftritt. Dies macht schnelle Tempoläufe sehr angenehm.

Für Tempoläufe kann ich den Asics Gel-DS Trainer 22 absolut empfehlen. Mittlerweile gibt es schon den DS Trainer 23 und auch dieser wird mit positiven Rezensionen überhäuft – Aus diesem Grund empfehle ich ihn ebenfalls weiter – auch ohne eigenen Test. Wer Interesse an der aktuelleren, noch leichteren Version hat (nur noch ca. 230 Gramm in der Normgröße), der findet nach diesem Abschnitt sowohl den Asics Gel-DS Trainer 22, als den 23 zum aktuellen Bestpreis auf Amazon. Durch meine Partnerschaft mit Amazon, kann ich dir stets aktuelle Tiefpreise der Modelle anbieten.



Platz 2 im Test – Der meistverkaufte Laufschuh – Saucony Kinvara

Der meistverkaufte leichte Laufschuh der Welt - Der Kinvara 5 von Saucony

 

Den Saucony Kinvara gibt es mittlerweile in der 9. Version. Ich habe die 5. getestet und war überwältigt. Ein Gewicht von knapp 200 Gramm, die 4mm Sprengung und das gesamte Design des Schuhs machen ihn zu einem idealen Laufschuh für schnelle, knackige Läufe. Ich bin der Meinung, dass er sich sogar für Wettkämpfe eignet, da seine Dämpfung gering ausfällt, jedoch auf jeden Fall spürbar ist!

Somit wird hier Komfortabilität mit einem edlen Design und einer Leichtigkeit verbunden, die seinesgleichen sucht!

Ich habe die Kinvara-Laufschuhe aus Asphalt und auf der Tartanbahn getragen. Auf Asphalt habe ich 3x 2Km-Läufe mit Sprintintervallen getestet, während ich auf der Tartanbahn nur schnelle Läufe ausprobiert habe.

Der Grip der Sohle ist sehr interessant, da man selbst bei abruptem Abbremsen die Rutschfestigkeit nicht verliert. Auch das Abrollverhalten ist in diesen Lightweight-Trainern bemerkenswert – Im Rückfußbereich unterscheidet sich der Härtegrad der Mittelsohle definitiv vom Vorfußbereich. Ich denke, dass die Hersteller den Vorfußlauf durch den Einsatz festerer Materialien stabiler und “powervoller” gestalten wollen. Im hinteren Bereich der Sohle wiederum ist etwas weicheres Dämpfungsmaterial, wodurch der Fersenlauf ebenfalls ermöglicht wird.

Nebenbei bemerkt habe ich im Nachhinein erfahren, dass der Kinvara von Saucony der meistverkaufte Laufschuh weltweit ist… Beeindruckend!


Platz 3 im Vergleich – Brooks Racer ST 5

Leichte Wettkampflaufschuhe von Brooks mit Pronationsstütze

Diesen Laufschuh möchte ich empfehlen, da er seit Jahren sehr beliebt ist und auch auf Amazon über viele lobende Rezensionen verfügt.

Der Brooks Racer ST 5 ist einer der wenigen bekannten “Leicht-Laufschuhe” mit Pronationsstütze im Mittelfußbereich.

Hierdurch werden auch Überpronierer unterstützt und die Füße werden vor dem “nach-innen-knicken” bewahrt. Dies kann für den einen oder anderen einen sehr großen Vorteil darstellen!

Da ich diese Schuhe nicht selbst getestet habe, erwähne ich hierbei einige wichtige Aspekte und wieso sich viele Läufer über den Brooks Racer St 5 erfreuen.

Mit einem Gewicht von ca 220 Gramm ist auch der Racer von Brooks definitiv ein Leichtgewicht unter den Laufschuhen. Vom Hersteller als Wettkampfschuh konzipiert, kann er dank seiner 12 mm Sprengung jedoch viel mehr als das. Viele Läufer im amerikanischen Raum nutzen diesen Schuh für schnelle Trainingseinheiten und schwören dabei auf die geringe Dämpfung im Vorfußbereich – Die Griffigkeit sei enorm und das Laufgefühl extrem natürlich.

Gepaart mit einer etwas stärkeren Dämpfung im Rückfußbereich kann sich der Racer von Brooks definitiv als guter “Allrounder” unter den Leicht-Laufschuhen sehen – Ich denke, dass die Brooks Racer ST 5 tatsächlich für schnelle Trainingsläufe, als auch für Wettkämpfe eingesetzt werden können und werde sie in Zukunft ebenfalls testen.


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